„Ein Stelzener Sommernachtstraum“
Bühnenbild für das inklusive Theaterprojekt - Stelzenfestspiele bei Reuth 2021

Ein Wald, der keiner ist und doch alles sein kann. In leuchtendem Pink wachsen die Bäume in den Himmel, als wären sie einem Traum entsprungen. Zwischen ihnen entfaltet sich eine Welt, in der die Grenzen verschwimmen, zwischen Tag und Nacht, Wirklichkeit und Spiel, Mensch und Fantasie.
Im Schein eines rosafarbenen Abendrots beginnt die Verwandlung. Das Licht legt sich wie ein Zauber über die Szene und taucht alles in eine flüchtige, beinahe unwirkliche Stimmung. Hier findet die Geschichte ihren Raum, frei nach William Shakespeare und doch ganz eigen.
Figuren begegnen sich, verlieren sich, finden sich neu. Ein Blick, ein Irrtum, ein Zauber, und schon gerät alles in Bewegung. Unsichtbar lenkt Puck das Geschehen, als würde der Wald selbst lachen, flüstern und träumen. Über allem erklingt Musik, leise, lebendig und verspielt. Ein Insektenorchester summt und zirpt, als wären die kleinsten Waldbewohner Teil des Traums.
Am Ende bleibt ein Gefühl, das sich nicht ganz greifen lässt, als hätte man für einen Moment in eine andere Wirklichkeit geblickt oder vielleicht in einen Traum.
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