„Schnürtiere“
freie Objektarbeit zum Thema Tierwelt und Soft Sculpture
Die „Schnürtiere“ sind verkleinerte Tierfiguren - Elefant, Nashorn, Flusspferd und Bär. Ihre Form ist geprägt von einer reduzierten Formensprache und einer klar ablesbaren Konstruktion.
Die Figuren bestehen aus zehn zusammengeschnürten Teilen. Ein farbig abgesetztes Band im Kreuzstich verbindet die einzelnen Elemente und hält den Körper zusammen. Die Form bleibt dabei offen und gegliedert, weniger als geschlossenes Volumen, sondern als zusammengesetzte Struktur.
Durch ihre Bauweise bleiben die Körper innen hohl und können wie Handpuppen bespielt werden. Die Figuren lassen sich aufnehmen, bewegen und beleben. Zwischen Hülle und Bewegung entsteht ein Moment der Aktivierung, in dem sich Form und Handlung verbinden.
Die Schnürtiere bewegen sich zwischen Objekt und Spiel, zwischen Konstruktion und Form. In ihrer offenen Struktur entsteht ein Spannungsfeld aus Stabilität und Fragilität, das sich erst im Umgang mit ihnen vollständig erschließt.
Projekthintergrund
Sammlung

