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„Der Apfelbaum“

Wettbewerbsbeitrag 2022 - Entwurf für einen Corona-Denkort, ars LITURGICA, Essen

Wettbewerbsbeitrag "Der Apfelbaum" von © Daniel Böttcher 2022 - Entwurf für einen Corona-Denkort, ars LITURGICA, Essen

Im Zentrum des Denkortes steht ein Apfelbaum, umgeben von vier Betonwänden, die einen geschützten und zugleich ambivalenten Raum bilden. Öffnungen in alle Himmelsrichtungen lassen Licht und Schatten einfallen und halten die Verbindung zur Außenwelt aufrecht.

 

Der Raum greift zentrale Erfahrungen der Pandemie auf: Isolation, Nähe und Distanz, Schutz und Begrenzung. Der Baum steht dabei symbolisch für den Menschen, eingebettet zwischen Rückzug und dem Wunsch nach Gemeinschaft. Im Wandel der Jahreszeiten wächst er über die Mauern hinaus und formt mit seiner Krone ein lebendiges Dach. So entsteht ein neuer Raum, der Enge überwindet und Perspektiven öffnet.

 

Der Apfelbaum verweist auf seine vielschichtige Symbolik, als Zeichen für Erkenntnis, Leben, Neuanfang und Zukunft. Der Denkort lädt dazu ein, individuelle und kollektive Erfahrungen der Pandemie sichtbar zu machen, zu reflektieren und in einen gemeinsamen Zusammenhang zu stellen.

 

Wettbewerbs- und Ausstellungshistorie

  • Wettbewerbsbeitrag 2022 - Entwurf für einen Corona-Denkort, ars LITURGICA, Essen (Anerkennung im Katalog)
  • Ausstellung: St. Franziskus, Essen, 27. August - 15. September 2024
    • Gezeigt wurden 15 ausgewählte Entwürfe für öffentliche Corona-Denkorte, darunter „Der Apfelbaum“
Wettbewerbsbeitrag "Der Apfelbaum" von © Daniel Böttcher 2022 - Entwurf für einen Corona-Denkort, ars LITURGICA, Essen
  • Material: Apfelbaum (Sorte offen), Beton
  • Maße:
    • Wände: 2,5 × 2 × 0,3 m
    • Gesamter Corona-Denkort: 3* × 5 × 5 m
    • Baumhöhe: ca. 3 m*